Potenzialanalysen dienen als Planungs- und Steuerungsinstrument, u.a. zur Ziel- und Produktionsplanung, zur Schätzung von Absatzpotenzialen eines Produktes oder zur Steuerung von Vertriebseinheiten, um die Frage zu beantworten, welche Produkte aufgrund guter Absatzchancen bevorzugt beworben werden sollen.
Wir ermitteln Potenziale auf unterschiedlichen Ebenen. Wir greifen auf verschiedene Datenquellen zurück, wie z. B. Kunden- oder Nutzerbefragungen, mikrogeographische Daten oder Kundenbestandsdaten.
Marktanalyse: Sie gibt Auskunft über das Stückzahlpotenzial je Produkt im Markt, beim Wettbewerb und im eigenen Kundenbestand. Sie beantwortet die Frage, wie stark die Marktdurchdringung eines Produktes ist, z. B.: "Wie viel Prozent aller Haushalte nutzen das Produkt?"
Marktpotenzialbewertung: Produkte und Produktvolumina können anhand ihrer betriebswirtschaftlichen Attraktivität, z. B. über den erwirtschaftbaren Deckungsbeitrag bewertet werden. Der Vertrieb einzelner Produkte kann mittels dieser Informationen priorisiert werden.
Kundenbestandsanalyse: Die Kundenbestandsanalyse ermittelt durch Einsatz moderner Data-Mining Techniken kundenindividuelle Kauf- und Kündigungswahrscheinlichkeiten für einzelne Produkte. Wahrscheinlichkeitsinformationen können zur gezielten Kundenselektion für einzelne Maßnahmen eingesetzt werden.
Bestandspotenzialbewertung: Kauf- und Kündigungswahrscheinlichkeiten sind bei der Kundenbewertung unter Berücksichtigung des erwarteten Deckungsbeitrags je Produkt nutzbar. Eine Kombination beider Informationen liefert das erwartete Deckungsbeitragspotenzial je Kunde und das erwartete Potenzial im gesamten Kundenbestand.
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